„Mist, darüber wollten wir doch berichten. Und nun ist das Event schon wieder vorbei!“ Bekannt? Das passiert, wenn du Pressemitteilungen, Newsletter oder Blogposts nie planst. Sprich: Wenn du Inhalte über deine Kommunikationskanäle spontan versendest. Wie du mit einem Redaktionsplan erfolgreicher kommunizierst, erfährst du hier. 

Schritt 1: Grobe Zeitplanung für deinen Content

Diese Überlegung ist die Basis für deinen Redaktionsplan. Entscheide zunächst, wie oft du über welchen Kanal kommunizieren möchtest. Wähle beim ersten Schritt eine grobe Taktung und notiere dir dein Ziel auf einen Zettel.

Zum Beispiel: „Ich versende alle zwei Wochen meinen Newsletter“, „Wir bloggen jede Woche“ oder „Pro Monat veröffentliche ich eine Pressemitteilung“. Du wirst sehen, dieses schriftliche Commitment für das Timing ist ein wahrer Turbo für deine Texte. Warum? Deine Entscheidung ist wie eine verbindliche Verabredung mit dir selbst, die du sogar schwarz auf weiß vor Augen hast  – quasi eine freiwillige Verpflichtung zum Kommunizieren.

Schritt 2: Finetuning für deine Texte

Deine grobe Zeitplanung steht. Im nächsten Schritt legst du die genauen Veröffentlichungstermine fest. Ob du dafür Printkalender oder Online-Tools verwendest, bleibt dir überlassen. Je nach Projektgröße arbeite ich gern mit der Papierversion. Ist einfach und funktioniert.

Zurück zu deiner Taktung. Du hast dich zum Beispiel dafür entschieden, jede Woche zu bloggen? Dann leg  jetzt einen Tag und eine Uhrzeit für die Veröffentlichung fest. Plane im Voraus und bestimme die Termine für das jeweils kommende Quartal.

Mein Tipp: Starte deinen Redaktionsplan nicht sofort. Gönne dir einen Zeitpuffer von rund zwei Wochen. Dann läufst du nicht Gefahr, gleich am nächsten Tag wieder zu spät dran zu sein für ein Thema.

#Redaktionsplan: Timing festlegen und den Turbo für die Kommunikation zünden. So geht's. #Texte #Blog Klick um zu Tweeten

Schritt 3: Themen für Ihre Zielgruppe

Du hast dich für einen Tag entschieden und die Termine im Kalender eingetragen. Jetzt überleg, welche Themen zum jeweiligen Zeitpunkt passen.

Ein Beispiel für einen Redaktionsplan, der im September beginnt: Gibt es Veranstaltungen, die du oder deine Mitarbeiter in dieser Jahreszeit besuchen? Gehst du zum Beispiel auf eine Messe? Dann schreib darüber in eurem Corporate-Blog. „Das machen doch alle!“, denkst du vielleicht jetzt .

Mein Tipp: Grenze dich mit deinem Blogpost von den Beiträgen deiner Wettbewerber ab und verleihe deinem Text eine persönliche Note.

Und so geht’s: Erzähle im Blogpost , warum du gerade diese Messe besuchst. Müssen deine Leser etwas beachten, wenn sie auch die Messe besuchen wollen? Kann man dich und dein Team an einem Stand treffen? Bist du gar als Speaker eingeladen? Du siehst: Zack! Schon schreibst du einen Blogpost über ein Branchenthema, den es so sonst nirgendwo zu lesen gibt ist. Deine persönliche Sicht der Dinge ist dabei das Salz für deinen Text.

Mein Extra für dich: Ideen für deinen Top-Vortrag 

So ist es ja auch bei deinem Signature Talk. Das ist dein kraftvoller und authentischer Vortrag zu deinem Thema, den so nur du gibst. Darüber möchtest du mehr erfahren? Dann lade ich dich zu einem Gratis-Strategie-Call für deinen nächsten Top-Vortrag ein. Such dir hier in meinem Kalender deinen Wunschtermin aus und dann legen wir beide los. Ich freue mich auf dich und dein Thema!

Schritt 4: Kalender als Ideengeber nutzen

Die offiziellen Anlässe für deine Blogartikel oder Newsletter sind auf das Quartal verteilt. Allein: Es gibt noch einen Tag, für den sich einfach kein Thema findet? Was jetzt? Sofort die Taktung ändern und seltener veröffentlichen? Das wäre schade, denn so müsstest du andere Themen streichen.

Mein Tipp: Nutz den Kalender als Ideengeber.

Und so geht’s – ausgehend von einem Redaktionsplan, der im Herbst startet: Schaust du, welche Feiertage und besonderen Anlässe es ab September gibt. Mit einem Blick auf meinen Kalender entdecke ich gleich drei: Herbstanfang, Tag der Deutschen Einheit und Ende der Sommerzeit. Fällt dir dazu spontan etwas ein? Themen, die einen Bezug zu deinem Unternehmen, deiner Branche oder deiner Philosophie als Unternehmerin haben? Dann schreiben Sie das gleich auf und sichern Sie die ersten Ideen für Ihre Texte.

Wichtig dabei: Im eigenen Newsletter oder Blog einfach nur zu schreiben „Oh weia, der Sommer ist zu Ende!“, ist kein wertvoller Content für deine Leser. Er wird dazu, wenn du diesen Tag mit einer Geschichte aus deinem Unternehmen oder deiner Branche verbindest.

#Redaktionsplan: Content für Ihr Unternehmen - so nutzt man den Kalender als Ideengeber. Mehr im Blog. #Texte Klick um zu Tweeten

 Schritt 5: Wähl deinen Content-Tag

Du hast dich für einen Rhythmus der Veröffentlichungen entschieden und Themen für deine Blogartikel, Pressemitteilungen oder Newsletter festgelegt. Wähl jetzt einen oder mehrere Tage, an denen du die Texte schreibst. Wie viele Stunden du für den Redaktionstag reservierst, ist abhängig von der Menge des Contents. Jedoch: Das funktioniert alles nur, wenn du den Redaktionstag als festen Termin im Unternehmen etablierst, und dies auch deutlich an deine Kollegen kommunizierst.

So zum Beispiel: „Der Donnerstag ist ab heute unser Content-Tag. In den ersten vier Stunden schreiben wir unsere Texte.“ Und kämpfe für diese wertvolle Zeit. Wenn du an deinem Content-Tag ständig andere Aufgaben übernehmen sollst oder dein Chef dich mit spontanen Mal-eben-Projekten bombardiert, kannst du nicht effektiv schreiben.

Mein Tipp: Gib dir und deinem Team die Zeit für professionelle Texte, die nicht achtlos nebenher in den Laptop gehackt werden.

#Redaktionsplan: Etabliere einen #Content-Tag. Kämpfe für diese wertvolle Zeit. #Texte Klick um zu Tweeten

Fazit: Kommuniziere eigene Inhalte und positioniere dich als Experte

Schreib in deinen Texten über eigene Geschichten, bereichere das jeweilige Thema mit persönlichen Erfahrungen und verleihe deinem Content so eine individuelle Note. Auf diese Weise baust du mit jedem Text einen Ruf als sympathische Expertin auf, die für Know-how und spannende Inhalte steht.